Paris is always a good idea

Im Februar vor 3 Jahren verliess ich Paris für das nächste Abenteuer. Heute fand ich meinen Weg zurück in diese erlebnisreiche Stadt und werde während den nächsten 5 Monaten wieder hier leben.

Das 5. Semester meines Studiums ist ein Auslands- /Praktikumssemester. Man kann sowohl ein Semester an einer anderen Universität, sowie auch ein Praktikum, wahlweise im Ausland oder in der Schweiz, absolvieren. Ich entschied mich für ein Praktikum in Frankreich. Dank den glücklichen Umständen in denen ich mich beruflich befand, präsentierte sich mir, wie auf einem silbernen Tablett, eine Möglichkeit für ein Praktikum in Paris. Da konnte ich einfach nicht nein sagen.

Obwohl ich bereits 6 Monate hier verbringen durfte, hatte ich ein mulmiges Gefühl im Magen als ich in den TGV einstieg. Was wird mich dieses Mal erwarten? Dieses Mal gehe ich nicht zur Schule, sondern werde arbeiten und somit noch ein bisschen mehr in den ‚quotidien parisien‘, den Pariser Alltag, eintauchen. Mein innerlicher Monolog wurde von dem freundlichen Amerikaner aus San Francisco, der neben mir sass unterbrochen. Für ein Konzert der Metal-Band „Tool“ war er extra von Paris in die Schweiz gefahren und befand sich nun auf dem Rückweg. Wir diskutierten munter über Gott und die Welt, bis unser TGV nach nur 4h in Paris einfuhr.

Am Gare de Lyon angekommen erwarteten mich 34 Grad. Ich entschied mich ein Taxi zu nehmen. Ihr wisst schon, Warnstufe 4, da darf man keine schweren körperlichen Aktivitäten betreiben, also ab ins klimatisierte Taxi, anstelle der überfüllten und überhitzten Metro. Der Taxifahrer war äusserst sympathisch und versicherte mir bei jeder Abzweigung, dass er den schnellsten Weg fahre. Das war nicht gelogen, denn als wir verzweifelt nach der Hausnummer meiner Unterkunft suchten, stellte er den Taxameter ab. Wir fuhren noch elegante 4 Mal um den gesamten Block, bis wir endlich fündig wurden.

Am Eingang war ich mit Yohan verabredet, der mir die Schlüssel überreichte und mir kurz die Umgebung zeigte. Danach schleppte ich mein doch nicht so leichtes Gepäck in mein Zimmer.

Endlich angekommen.

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