Alles muss raus.

Ja, auch wir haben nicht damit gerechnet. Der Grundausbau war unter anderem ein Pro-Punkt auf der Pro- und Kontraliste, die wir vor dem Kauf erstellt haben . Naja, manches kann man einfach nicht voraussehen, aber nochmal eine Woche zurück.

Letzte Woche hatten wir nämlich entschieden einen der drei Böden herauszunehmen. Als wir am Sonntag mit allem fertig waren und uns das Innere so nochmals durch die Türe ansahen, fiel uns unten am Türrahmen eine feuchte Stelle auf. Als wir darauf ein bisschen herumdrückten fühlte es sich ziemlich weich und morsch an. Wir befürchteten das Schlimmste. Um die Moder-Situation besser einschätzen zu können, hätten wir den Novilon abziehen müssen , aber dafür war es schon ein bisschen zu spät.

Diese Woche ist es aber noch nicht zu spät. Mit neuer Energie (die wir in der Nacht von Sonntag auf Montag getankt haben) machen wir uns daran den Plastikboden herauszulösen. Hier seht ihr was wir darunter fanden:

Zwei Dinge fallen auf:
1. Ja, es ist wirklich feucht.
2. Huch, da liegt aber viel Leim.

Beginnen wir bei Punkt 1:
Nach einer kurzen Besprechung mit meinem Vater (dem Ausbauprofi) war der Plan klar. Wir bohren die Nieten aus, lösen die Metallleiste, fräsen das morsche Holz mit einer Oberfräse heraus und kleben dann ein neues und vor allem trockenes Brett hinein. Eine sehr logische Lösung, finde ich (der Nicht-Ausbauprofi, aber immerhin Tocher vom Ausbauprofi).
Auf Bild 6 in der Slideshow könnt ihr den reparierten Eingang sehen

Kommen wir zu Punk 2:
Eins steht fest. Der Novilon ist sehr sehr sehr gut angeklebt. Das merken wir nicht nur beim rausreissen (meine Bizeps wurden schnell zu Birchermüsli), sondern auch an den Leimrückständen, die auf dem Boden bleiben. Ausserdem haben wir ausversehen sogar ein bisschen von der obersten Schicht vom Holzboden (Boden Nummer 3) heraus gerissen. Auch hier gibt es einen Plan. Wir schleifen den Leim ab, spachteln die Löcher zu und kleben einen neuen Boden rein. Logisch. Einfach.

Punkt 3 ist nicht auf der Liste, aber auch relevant:
Der morsche Boden liegt in Fahrtrichtung rechts. Wir wollen natürlich herausfinden, wo das Wasser herkommt. Also reissen wir die rechte Wand weg. Dabei löst sich auch der darunter liegende Teppich und hervor kommt:

NOCH MEHR LEIM.

Die Wand müssen wir wohl auch noch abschleifen.

In diesem Sinne:
Let’s Schleiff und bis nächste Woche

xx Sara

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